Die Prozessschritte

  • Zu Beginn erfolgt die stapelweise Einschleusung der unterschiedlichen Türblätter.
  • Über einen Scanner werden die Türenstapel identifiziert.
  • Via Roboter werden die Türen anschließend in die Linie eingeschleust, dabei erfolgt gleichzeitig eine Plausibilitätsprüfung.
  • Sobald alle Türen eines Stapels entnommen wurden, werden die Schonerplatten über einen cleveren Nebenprozess automatisch zum Ende der Anlage befördert.
  • Je nach Türblatttyp werden in der ersten Türenbearbeitungsmaschine die Bandbohrungen durchgeführt sowie anschließend direkt auch Bänder montiert, die Materialzuführung erfolgt automatisiert.
  • In der nächsten Maschine der Linie sind Bandfräsungen möglich wie beispielsweise Lappenbänder, Tectusbänder usw.
  • Direkt im Anschluss erfolgt die Seitenkantenreinigung der Bandseite.
  • In einer speziellen Vorrichtung kann danach eine automatische Lasergravur von Barcodes oder DMCs erfolgen, in diesem Anwendungsfall wurde das Kundenlogo graviert.
  • Schon vor der Gravur erfolgt eine automatisierte Drehung der jeweiligen Tür auf einer Türwendestation.
  • Die dritte Maschine der Linie führt Stulp-, Drücker- und/oder Schlüsselfräsungen nun auf der Schlossseite durch, genauso Vor- und Rosettenbohrungen.
  • Auf einer weiteren Station folgen anschließend diverse Schlosskastenfräsungen.
  • Mithilfe des automatischen Werkzeugwechsel-Systems können hierbei verschiedenste Werkzeuglängen und -durchmesser verwendet werden.
  • Danach erfolgt die Reinigung von Ober-, Unterflächen sowie des Schlosskastens mithilfe von Abbürst-, Rüttel- und Saugtechniken.
  • Im nächsten Prozessschritt folgt die Schlossmontage mit robotergesteuerter Zuführung aus Magazineinheiten und automatisierter Verschraubung, wobei die Befüllung der Magazinschächte durch Bunker-Zuführeinheiten erfolgt.
  • Natürlich sind alle Maschinen mit geräuschintensiven Bearbeitungsvorgängen mit einer Schallschutz-Einhausung versehen.
  • Am Ende der Anlage übernehmen zwei Roboter die auftragsbasierte Palettierung auf die Schonerplatten. Hierdurch werden Oberflächenbeschädigungen vermieden.

Fakten

  • durch die robuste Bauweise können Türen von bis zu 100 kg Gewicht bearbeitet werden
  • Kleinstmaße der Türen: Länge x Breite x Tiefe: 1500mm x 300mm x 30mm
  • Größtmaße der Türen: Länge x Breite x Tiefe: 2700mm x 1500mm x 80mm
  • Taktleistung je nach Bearbeitungsinhalt bis zu 3,3 Türen pro Minute
  • Verstärkung der Bearbeitungssupporte für hohe Genauigkeitsansprüche
  • platzsparende Gestaltung angepasst an Produktionsumfeld des Kunden
  • intelligenter Aufbau für flexiblen Zugriff auf verschiedene Maschinenbereiche zur einfachen Reinigung und Wartung

Animation der Anlage

BETH Sondermaschinen GmbH

Besonderheiten im Projekt

  • konsequente Teile-Verfolgung im gesamten Prozess
  • Langlebigkeit durch massive Bauweise und bewährte Konstruktionen
  • Vielzahl von Bearbeitungs- und Montageschritten platzsparend umgesetzt
  • Einsatz von rechts- und linksdrehenden Fräsmotoren für maximale Qualität
  • ausschließliche Verwendung bekannter Komponenten für schnelle Serviceverfügbarkeit
  • hoher, aber gleichzeitig auch individuell abgestimmter Automatisierungsgrad, angepasst an Anforderungen des Kunden
  • flexible Steuerungsmöglichkeiten zwischen einzelnen Montageschritten
  • Bohraggregat mit einzeln anwählbaren Bohrspindeln
  • Bänder-Eindrehaggregat inklusive 8-fach Magazin für verschiedene Eindrehbänder
  • deutliche Senkung der laufenden Produktionskosten

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